Die Geschichte
Schloss
Untere Schloss garten
   Giardinetto
   Romantishen Stil
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Das Giardinettobei

der Colloredo-Kolonnade, an der Seitenfassade des Schlosses, entstandauf dem zugeschütteten Schloßgraben. Das Giardinetto stellt wegen seines terrassenartigen Stils einen sog. "getrennten Garten" (giardino segrego) oder "privaten Garten" (giardino segréto) dar.Der restliche Teil des unteren Schloßgartens wurde in der Zeit der Regierungdes Erzbischofs Rudolf (1819-31) im romantischen Stil umgestaltet,und so veränderte sich der Garten in einen Landschaftspark. Vom Lustgarten wurden manche Statuen von Kämpfern und die Statue des liegenden Gottesdes Wassers, Neptun, hierher übertragen. Da aus der Amphora des Gottesdas Wasser aus der March floß, wurde Neptun zum "Moravus".In diesem Garten befanden sich antike und gotische Ruinenund eine Einsiedlerhütte - eine Holzkonstruktion mit Leinwand überzogen.Im Dienste des Erzbischofs Chotek (1832-36) schuf der Architekt A. Arche seine klassizistischen Bauwerke, die durch einen reinen Stil geprägt sind.Die Tätigkeit setzte er auch im Dienste des Erzbischofs Kardinal Maxmilian Sommerau-Beckh (1836-53) fort. Und so entstand hier schließlich 1846 auf dem halbkreisförmigen Grundriß eine Galerie, die "Pompeji-Kolonnade" genannt wurde - hierher sind nämlich Büsten aus Pompeji gebracht worden.Bei der Kolonnade befindet sich ein Brunnen mit einem Teich, der auf seiner Wasserfläche den ganzen eleganten Bau spiegelt. Manche Bauwerke,die A. Arche entwarf, haben einen technischen Charakter, wie z.B. die Silberne Brücke, die Laternenbrücke oder die Vasenbrücke, andere Werke solltender modischen Empire-Architektur gleichkommen.