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Der Lustgarten

auch Blütengartengenannt wurde im 19. Jh. leichter zugänglich,da sich die Stadt nach dem Niederreißender Stadtmauer um einige Häuser erweiterteund nun bis zum Gartenrand reichte.Auch in dem Garten selbst wurden Veränderungen vorgenommen.Das Projekt erarbeitete A. Arche, es wurde 1840-45 realisiert. Das entstandene Werkist außerordentlich wertvoll.Ohne den ursprünglichen Grundrißdes einzigartigen frühbarocken Lustgartenszu ändern, wurden an seiner Seite noch einige Gebäude angebaut - das tropische und das "kalte" Gewächshaus, das Verwaltungsgebäudeund ein Wohnhaus. Diese schließen in ihrer Mitte den Ehrenhof ein, der sich zum Gartenund zu der Rotunde öffnet. Den Eingang bildetein Portal mit einem flachen dreiachsigen Risalit, das mit einem dreieckigen Tympanon mit dem vergoldeten Bischofswappen abgeschlossen ist.Der Ehrenhof ist mit damals beliebten Gartenmöbeln aus Gußeisen - aus dem bischöflichen Eisenwerk in Frýdlant - ausgestattet. Die Vasen mit dem erzbischöflichen Wappenund die Bänke im Stil des zweiten Rokokos sehen mit ihrem weißen Anstrich sehr elegant und modern aus.Der Lustgarten, genannt Blütengartenist eigentlich als symmetrischer manieristischer Garten in der Zeit der Spätrenaissance, im Jahre 1665, auf einem viereckigen Grundriß 300x485 m angelegt worden. Der Haupteingang führt in eine ungewöhnlich lange, monumentale Galerie,die sog. Kolonnade. Mit 244 m Länge dominiert sie als architektonisches Elementdas Gartenkonzept. Das ganze Gartengelände wurde über ein kompliziertes Leitungssystemmit Wasser versorgt, das in kleine Teiche, Springbrunnen, den See, die Wasserspeier,die Voliere und zu den vielen "Wasserspielen"in der zentralen Rotunde floß.Die Symmetrieachse führt vom Haupteingang über die Rotunde zur Kegelbahn, welche gleichfalls mit Wasserspielen ausgestattet war.Auf den Seiten der Symmetrieachse gabes Heckenlabyrinthe und viereckige Teichemit Karpfen- und Forellenbrut. Weiter führtedie Linie zwischen zwei Anhöhen durch, den sog. Erdbeerhügeln, die damals ein beliebtes Element der Gartenkomposition waren. Sie sind bereits aus der Antike bekannt - schon in Chorsabád gab es künstlich angelegte Hügel, auf deren Spitze Altanen standen, genauso wie ursprünglichin Kremsier. Die Symmetrieachse durchquerte dann die Promenade und führtzu dem Unterhaltungsteil des Gartens.